Arbeiten am PC
ist Arbeit für die Augen

Augen schützen am Arbeitsplatz

Gute Arbeitsleistung erfordert gute Sehleistung. Denn ein gesundes Sehvermögen steigert die individuelle Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit und schlägt sich überdies in niedrigerem Unfallrisiko oder geringeren Krankenständen nieder. Die Dunkelziffer an Arbeitnehmern, die unter Fehlsichtigkeit leiden, ist jedoch hoch und nimmt laufend zu. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 50 Prozent aller Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen entweder eine falsche Brille tragen oder eine erste Brille brauchen. Sogar 35% aller Brillenträger Österreichs haben trotz Sehhilfe Probleme beim Sehen. Häufig liegt das schlicht an der falschen Brille. Vereinbaren Sie deshalb gleich einen Termin zu einem kostenlosen Sehtest und lassen Sie sich beraten.
Im Hinblick auf die immer höheren Anforderungen der modernen Arbeitswelt an das Sehen, werden daher die Auswahl und die Anpassung der richtigen Sehhilfen durch Experten wie Augenärzte oder Fachoptiker (z.B. OPTICON Partnerbetriebe) immer wichtiger.

Ihre maßgeschneiderte Arbeitsplatzbrille

Die Arbeit am Computer strengt die Augen an. Juckreiz, brennende Augen und Nackenverspannungen können die Folge sein. Die richtige Brille kann Abhilfe schaffen.
Aber Brille ist eben nicht gleich Brille. Was beim Autofahren und beim Lesen zu Hause auf der Couch funktioniert, passt nicht am Arbeitsplatz. Die Distanz zum Bildschirm ist eine andere als zum Buch oder zur Zeitung und daher ist auch der Sehbereich der Brille anders zu optimieren.
In einem Beratungsgespräch beim Optiker kann geklärt werden, welcher Typ Brillenglas am besten zu den Bedürfnissen des Trägers passt, um damit eine optimale Entlastung der Augen zu erreichen.

Ob beim Lesen zu Hause im Fernsehsessel, beim Checken der Nachrichten am Smartphone, beim Fernsehen oder beim Arbeiten am PC – das Auge muss sich im Alltag an unterschiedlichste Distanzen anpassen.

Man unterscheidet:

  • Lesebrille: Diese ermöglicht optimales Sehen in sehr naher Distanz von bis zu maximal einem Meter. Häufig ist der Bildschirm für eine Lesebrille zu weit entfernt – eine schlechte Sitzposition ist die Folge.
  • Bildschirmbrille: Diese ist individuell auf die Sehbereiche bei der Bildschirmarbeit angepasst – das optimale Sichtfeld reicht bis in eine Entfernung von bis zu zwei Metern.
  • Raumbrille: Sie bietet entspannte Sicht auf einer Distanz von bis zu vier Metern und ist ideal für Personen, die viel Kundenkontakt haben, häufig aufstehen und parallel am Bildschirm arbeiten.
  • Gleitsichtbrille: Diese wird zentimetergenau an den Brillenträger und ihren Einsatzbereich angepasst. Sie deckt alle Sehbereiche ab und überanstrengt dadurch weder Augen, Nacken- noch Schultermuskulatur.

Die technischen Möglichkeiten sind heutzutage schon sehr ausgereift, um die Augen besonders bei der Bildschirmarbeit zu schützen. Eine Brille für die Bildschirmarbeit entlastet die Augen enorm, nicht nur weil sie das Scharfsehen ermöglicht, sondern auch durch spezielle Filter, die schädliche Strahlung vom Auge fern halten. So gibt es zum Beispiel auch schon Brillengläser mit „Blue-Blocker“-Beschichtungen, die, das schädliche hoch energetische Blaue Licht der Bildschirme herausfiltern.

Entspannung nicht nur für die Augen

Sie kennen das Spannungsgefühl zwischen Stirn, Augen und Schläfen? Dann gönnen Sie sich am besten sofort ein paar ruhige Atemzüge! Mit ein paar Übungen zwischendurch wecken Sie müde Augen ganz sanft wieder auf, ob am Schreibtisch, im Zug oder zuhause auf der Couch.

Stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen, ist für die Augen Schwerarbeit. Sie müssen sich ständig auf eine Nahentfernung von 60 bis 90 Zentimeter einstellen, wo sie doch eigentlich Abwechslung lieben. Daher sollte man seinen Blick – mit oder ohne Brille wie es angenehmer ist – zwischendurch öfters in die Ferne schweifen lassen und bewusst „scharf stellen“, damit sich die Augen erholen können. Nicht nur für die Augen ist es die optimale Kurzentspannung, den Blick auf eine grüne Fläche zu richten. Betrachten Sie, zwischendurch längere Zeit einen Baum und versuchen Sie, die einzelnen Blätter genau zu fixieren. Schließen Sie dann die Augen und rollen die Augäpfel in alle Richtungen. Das konzentrierte Starren auf den Bildschirm sorgt für trockene gereizte Augen, dagegen hilft blinzeln. Klimpern Sie eine Minute lang so schnell wie möglich mit den Augenlidern, das benetzt die Hornhaut und stärkt zusätzlich die Augenmuskulatur.
Eine Augenübung, die auch bei verspanntem Nacken hilft, ist sehr unspektakulär und einfach: Fixieren Sie einen Punkt vor Ihnen und drehen Sie Ihren Kopf in alle Richtungen ohne den Blickkontakt zu verlieren.
Abschließend genießen Sie noch ein paar lange, bewusste Atemzüge durch die Nase. Schließen Sie kurz Ihre Augen und lächeln Sie sich selbst zu. Dann wieder die perfekt passende Arbeitsplatzbrille aufsetzen und weiter geht’s!

Brillenpflege
So halten Sie Ihre Brille in Schuss
Eine verschmutzte, zerkratzte Brille beeinträchtigt die Sehleistung. Mit der richtigen Reinigung und Pflege behalten Sie den Durchblick und verlängern die Nutzungsdauer Ihrer Brille.
mehr Lebensqualität mit Gleitsichtbrille
Gleitsicht statt Knicksicht
Wünschen Sie sich beim Lesen auch oft längere Arme? Bei Alterssichtigkeit oder Altersweitsicht hilft eine Gleitsichtbrille. Dafür muss man aber keine 50 Jahre alt sein.
Digitaler Sehstress
Leiden Sie an digitalem Sehstress?
„Office Eye Syndrom“, "Dry Eye Syndrom" und „Gamer Eye“, aber auch Kopfschmerzen gehen mit der häufigen Nutzung digitaler Geräte oft einher.