Schwimmbrillen – Eigenschaften und Vorteile

Eine Schwimmbrille ist für den Einsatz im Wasser konzipiert. Ihr Ziel ist es, die Augen beim Wassersport zu schützen und für klare Sicht zu sorgen. Denn Chlor, Salzwasser oder das Wasser in Seen und Flüssen können die Augenschleimhäute reizen, was zu einem Brennen oder geröteten Augen führt. Die Schwimmbrille verfügt über Ränder aus Silikon, Kunststoff oder Gummi, die das Wasser fernhalten und dafür sorgen, dass ein unbeschwerter Badespaß auch über einen längeren Zeitraum möglich ist.
Neben Verspiegelung oder Anti-Beschlag haben Brillenträger auch die Möglichkeit, eine Schwimmbrille mit Sehstärke zu erwerben. Es gibt so viele Variationen, sodass die Auswahl jedoch nicht immer leichtfällt.

Der richtige Sitz

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf einer Schwimmbrille ist, dass sie optimal an die Kopfform angepasst ist und einen sehr geringen Widerstand im Wasser bietet. Das gängigste Modell – vor allem bei Schwimmwettkämpfen beliebt – nennt sich Schwedenbrille. Dabei handelt es sich um zwei Augenschalen mit einem harten Rand ohne Dichtung, die mit einem Gummiband miteinander verbunden sind. An jeder Augenschale befindet sich eine Vorrichtung, woran das Kopfband angebracht ist. Dieses ist verstellbar, sodass es sich ideal anpassen lässt. Durch den Zug, der auf dem Band besteht, werden die Augenringe in die Augenhöhle gepresst. Somit wird verhindert, dass Wasser in die Brille eindringen kann und beim Schwimmsport behindert. Achten Sie daher beim Kauf einer Schwimmbrille darauf, dass sie einen stabilen Sitz hat. Sie muss selbst dann noch optimal passen, wenn Sie vom Sprungturm ins Wasser eintauchen.

Gläser in unterschiedlichen Varianten

Wenn Sie sich für den Kauf einer Schwimmbrillen interessieren, haben aus verschiedenen Gläservarianten auszuwählen. Diese können klar, getönt oder verspiegelt sein.

Die unterschiedlichen Glasvarianten im Überblick:

  • Klarsicht-Gläser: Schwimmbrillen mit klaren Gläsern kommen am häufigsten vor. Sie bieten maximalen Lichteinfall und daher eine optimale Sicht bei der Verwendung in Hallenbädern. Für Fitness-, Wettkampf- und Freizeitschwimmer sind diese ideal geeignet, wenn schlechte Lichtverhältnisse gegeben sind. Sie kann ebenso im Freien verwendet werden, da die meisten Modelle eine UV-Schutzbeschichtung enthalten. Allerdings kann es bei Sonneneinstrahlung zu Blendeffekten kommen. Daher sind für den Einsatz im Freien getönte Gläser zu empfehlen.
  • Getönte Gläser: Es gibt getönte Gläser in Orange, Lila oder Pink. Orange: Bei schlechten Lichtverhältnissen sind Kontraste mit orangenen Gläsern besser zu erkennbar. Einsatzbereich: Hallenbad oder bei bewölktem Himmel. Pink: Die Farbe Pink gewähren den besten Kontrast bei grünen und blauen Objekten. Einsatzbereich: Schwimmbäder, da diese meist grüne oder blaue Fliesen vorweisen. Lila: Lilafarbene Gläser sind in der Lage den Blendeffekt bei starken Lichteinflüssen (Sonneneinstrahlung) zu reduzieren. Einsatzbereich: Schwimmen im Freien sowohl im Schwimmbad oder in offenen Gewässern.
  • Schwimmbrillen mit Verspiegelung: Auch Schwimmbrillen mit einer Verspiegelung bringen Vorteile. Durch die verspiegelten Gläser wird das Licht reflektiert. Sie bieten eine verdunkelte Sicht, die vor allem bei hellen Lichtverhältnissen vorteilhaft ist. Beim Schwimmen im Freien sowie offenen Gewässern oder in besonders hell ausgeleuchteten Hallenbädern ist der Einsatz einer verspiegelten Schwimmbrille anzuraten.
  • Schwimmbrillen mit polarisierenden Gläsern: Polarisierende Gläser wurden für den Schwimmsport im Freien konzipiert. Sie bieten den Vorteil, dass sie sowohl an Sonnentagen als auch bei bewölktem Himmel einsetzbar sind. Blendeffekte werden verhindert und eine freie Sicht ermöglicht.

UV-Schutz und Anti-Beschlag

Ein UV-Schutz sollte bei jeder Brille, so auch bei Schwimmbrillen gegeben sein. Der in den Gläsern integrierte UV-Schutz sorgt dafür, dass die Sonneneinstrahlung gefiltert wird und diese nicht direkt auf die Augen trifft.
Der Anti-Beschlag-Schutz ist ein Film, der über den Gläsern angebracht wird. Dieser verhindert, dass die Schwimmbrille während des Schwimmens beschlägt und die Sicht beeinträchtigt wird.

Schwimmbrillen mit Sehstärke

Viele Menschen benötigen eine Sehhilfe, um sowohl in der Ferne als auch in der Nähe optimal zu sehen. Besonders für Brillenträger ist es schwierig, sportlichen Aktivitäten im Wasser nachzugehen. Entweder man schwimmt ohne Brille oder man lässt die Brille auf, wobei beides zu erheblichen Behinderungen führen kann. Einige nutzen Kontaktlinsen, um auch im Wasser besser sehen zu können. Allerdings können durch den Wasserkontakt schwerwiegende Entzündungen entstehen, da sich Verunreinigungen unter den Linsen ansammeln und zu Augenreizungen führen.
Damit Sie Ihre Augen im Wasser nicht nur schützen, sondern auch klar sehen, gibt es Schwimmbrillen mit Sehstärke. Ihr Fachoptiker berät Sie gerne ausführlich und passt die Schwimmbrille Ihrer Sehschwäche an. Darüber hinaus sorgt dieser für einen optimalen Sitz der Brille, damit Sie ein unbeschwertes Schwimmerlebnis ohne Einschränkungen erleben können.

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