Kindersonnenbrillen müssen kratzfest und bruchsicher sein.

Kindersonnenbrillen

Warum Kindergläser bruchsicher sein sollten

Um die Kinder optimal zu schützen, gelten bei Kindersonnenbrillen ähnliche Kriterien wie für optische Kinderbrillen. Sie dürfen keine scharfen Metalle enthalte, müssen kratzfest und bruchsicher sein und Gläser und Fassungen müssen das Auge möglichst vollständig vor UV-Licht schützen. Um das zu garantieren, muss die Brille die Augen maximal vorne und von der Seite bedecken.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Kinderaugen sind durch die Sonneneinstrahlung besonders gefährdet. Das schützende Pigment im Auge entwickelt sich erst im Lauf der Jahre. Säuglinge und Kleinstkinder sollten überhaupt nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Ist gänzliche Beschattung nicht möglich, gibt es Babysonnenbrillen, die mit einem weichen Gummiband um den Kopf befestigt werden können. Ganz allgemein sollten Kinder im Sommer den Aufenthalt im Freien rund um die Mittagszeit vermeiden. Sind die Kinder schon etwas älter, ist es leichter, sie zum Tragen einer Sonnenbrille zu animieren.

Gläser
Um die Kinder nicht in ihrem natürlichen Bewegungsdrang zu stören und damit die Augen auch für den Fall der Fälle geschützt sind, ist es wichtig, dass die Sonnenbrillen keine scharfen Kanten haben und die Gläser aus bruchfestem Kunststoff sind. Eine elastische ultraklare Hartschicht sorgt für die Kratz- und Bruchfestigkeit der Gläser. Denn schon kleine Beschädigungen der Oberfläche streuen das einfallende Licht und beeinträchtigen das Sehen.

UV-Schutz
Die Gläser selbst sollen 100 % UV-A und UV-B Schutz bis 400 Nanometer bieten. Dieser – auch UV-400 bezeichnete Schutz – filtert die kurzwellige elektromagnetische Strahlung unterhalb des Bereichs von 400 Nanometer, die eine besonders schädliche Wirkung für das Auge hat, aus. Die Tönung der Gläser sollte dem Blendschutz der Kategorie 3 entsprechen und eine Absorbierung von 80% des sichtbaren Lichtes garantieren. Um die Umgebungswahrnehmung möglichst wenig zu verfälschen, sollten für die Glasfarbe braun oder grau gewählt werden. Gelb, hellblau oder pinkfarbene Tönungen sind auch für Kinder nicht geeignet, kann man bei diesen Glasfarben die Ampelfarben nicht mehr klar erkennen.
Die Brille sollte das Auge komplett abschirmen und auch seitlichen Lichteinfall verhindern, dieser ist deshalb zu vermeiden, da das UV-Licht auf die durch die Tönung erweiterten Pupillen fallen würde. Also sind die besten Kinderbrillen, die mit gerundeten Gläser und breiten Bügeln.

So erkennen Sie die perfekte Brillenfassung für Ihr Kind

Die Fassung
Die Fassung muss leicht sein und sich der Anatomie des Gesichtes gut anpassen. Besonders bei den Kleinsten ist die scharnierlose Konstruktion mit einer Rundumgummierung des Brillenrahmens ein Garant für Langlebigkeit.
Bei vielen Modellen wird ein Brillenband mitgeliefert, dass die Brille zusätzlich vorm Verrutschen und dem Hinunterfallen beim Herumtollen bewahrt.
Modelle für die Kleinsten sind fröhlich, bunt und oft so gestaltet, dass sie symmetrisch sind. Mithilfe des Gummibandes für Kinderbrillen können diese nie verkehrt aufgesetzt werden. Bügel mit Gummieinsätzen geben zusätzlichen Halt. Ist der modische oder stylische Eindruck für kleine Kinder noch nicht wichtig, ändert sich das, wenn die Kinder älter werden. Was aber immer wichtig ist, dass die Brille gut sitzt.

Der Sitz
Kinder sind dauernd in Bewegung. Eine Sonnenbrille wird nur dann dauerhaft getragen werden, wenn sie alles mitmacht und die Kinder in ihrem Bewegungsdrang nicht einschränkt. Testen Sie beim Kauf und auch danach, ob die Brille gut sitzt, indem das Kind die Brille aufsetzt und den Kopf vorne übergebeugt leicht schüttelt – rutscht die Fassung auf die Nasenspitze, muss der Sitz nachjustiert werden.

Komfort
Damit die Brille auch wirklich getragen wird, müssen die Kinder bei der Auswahl der Brille mitbestimmen können. Höheren Tragekomfort garantiert die Verwendung von weichen Materialien wie Silikon für die anpassbaren Nasenstege und flexible Bügellängen. Dabei muss die Brille sehr leicht sein und den Kopf sanft umschließen.

Empfindliche Kinderaugen vor gefährlicher Sonneneinstrahlung zu schützen, ist enorm wichtig. Das gilt aber genauso für Erwachsene. Daher: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und tragen Sie selbst ganz selbstverständlich immer eine Sonnenbrille!

Sehprobleme bei Kindern
Schlechtes Sehen macht Lernen zur Qual
Fehlsichtigkeit bei Kindern ist erstmals schwer zu erkennen, wirkt sich aber schleichend auf viele Lebensbereiche aus – auch auf die schulischen Leistungen.
Myopie-Kontrolle bei Kindern
Die häufigste Augenerkrankung ist auch bei Kindern die Kurzsichtigkeit, diese wird aber oft erst in der Schule entdeckt. Engmaschige Kontrollen bringen Sicherheit.
Augenuntersuchung bei Kindern
Das frühe Erkennen von Sehproblemen bei Kindern ist wichtig. Die ersten Augenuntersuchungen beim Kinder- und Augenarzt zeigen, ob es unterstützende Maßnahmen oder Sehhilfen bedarf.