Was macht eine gute Fahrradbrille aus?

Die Fahrradbrille

Das Must-have für jeden Radsportler

Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling locken viele Radsportler wieder voller Elan auf die Straßen. Egal ob Rennrad, Citybike, Mountainbike oder E-Bike, in jedem Fall ist die richtige Ausrüstung wichtig. Wenn Sie häufig mit dem Zweirad unterwegs sind, sollten Sie neben einem gut sitzenden Fahrradhelm und atmungsaktiver Sportbekleidung sowie Radfahrschuhen, unbedingt auch in eine anständige Fahrradbrille investieren. Denn genau wie ein Helm sollte für jeden Radsportler auch die Brille fürs Biken selbstverständlich sein. Während der Helm erst bei einem Sturz hilft, um fatale Folgen, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, zu verhindern, unterstützt Sie Ihre Sportbrille dabei, den Sturz gänzlich zu vermeiden. Um den optimalen Helm zu finden, sollten Sie sich in jedem Fall in Ihrem Radsport-Fachgeschäft beraten lassen. Es gibt eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten, weshalb fachkundige Beratung fast unerlässlich ist. Bei der Auswahl der perfekten Brille ist Ihnen Ihr Fachoptiker gerne behilflich. Auch hier gibt es große Unterschiede bei den Anforderungen. So gibt es zum Beispiel Fahrradbrillen für Brillenträger auch mit Sehstärke.

Was macht eine gute Fahrradbrille aus?

Um die richtige Brille auszuwählen, sollten Sie sich nicht unbedingt nach dem Preis richten. Orientieren Sie sich lieber an folgender Checkliste beim Brillenkauf:

Hochwertige Radfahrbrillen sind

  • bruchstabil
  • sehr kratzfest
  • entspiegelt
  • ergonomisch geformt
  • gut belüftet
  • mit einer Anti-Fog Beschichtung versehen

Außerdem weisen Bike-Brillen einen hohen UV-Schutz auf, sind eventuell noch in einer bestimmten Farbe getönt und sehen natürlich auch gut aus.

Fahrradbrille: winddicht und als Schutz vor Schmutz

Radfahrbrillen sind nicht (nur) dazu da, den Radfahrer gut aussehen zu lassen. Sie haben natürlich auch einen praktischen Nutzen: Sie schützen die Augen vor UV-Licht, Regen, Schnee, Sand, Schmutz und Ungeziefer. Wenn etwas davon ins Auge gelangt, kann das beim Radfahren, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, durchaus gefährlich werden. Die Sturzgefahr erhöht sich, da der Lenker plötzlich nichts oder nur mehr schlecht sieht. Der Schreck tut sein Übriges dazu. Deshalb gilt: Brille tragen und die Augen schützen!
Um diesen Schutz zu gewährleisten, sind Fahrradbrillen meist ergonomisch geformt, wodurch sie eine kopfgenaue Passform aufweisen und relativ winddicht sind. Namhafte Hersteller setzen bei Gläsern und Rahmen auf besonders robuste Materialien gegen mechanische Beschädigungen. Hier gibt es große Qualitätsunterschiede zwischen den Marken und Herstellern. Lassen Sie sich bei Ihrem Optikermeister beraten und machen Sie nach Möglichkeit auch eine Testfahrt mit Ihrer neuen Brille.
Nur so können Sie feststellen, ob die Brille optimal anliegt, jedoch keine Druckstellen verursacht.

Wie der Helm sollte auch die Brille für jeden Radsportler selbstverständlich sein.

UV-Schutz

Dauerhafte UV-Strahlung kann enormen Schaden anrichten. Besonders für die Augen sind diese Strahlen gefährlich. Um dauerhafte Schäden an Hornhaut und Netzhaut zu verhindern, ist das Tragen einer geeigneten Brille unerlässlich. Sportbrillen mit getönten Gläsern schützen die Augen vor den gefährlichen UV-Strahlen und schirmen sie zusätzlich vor Wind und Schmutz ab.
Für Kontaktlinsenträger sind Fahrradbrillen sogar noch wichtiger, denn ohne kann es sein, dass die Augen zu stark austrocknen und zu brennen und tränen beginnen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich, wenn man mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist.

Die Glasfarbe – welche Rolle spielt sie?

Die Glasfarbe hat großen Einfluss darauf, wie wir Untergründe erkennen. Braune Brillengläser verfälschen die natürlichen Farben am wenigsten. Sie sind sehr universell einsetzbar, in unterschiedlichen Tönungsgraden erhältlich und damit perfekt für den Straßenradsport. Ihre volle Wirkung entfalten sie bei hellem Licht.
Fahrradbrillen mit Gläsern im Rot-Bereich gleichen den Licht-Schattenwechsel gut aus, weshalb sie besonders für Mountainbiker geeignet sind.
Gelbliche Radfahrbrillen verbessern die Sicht im Dunkeln und bei Nacht. Sie sind daher die beste Wahl für Radfahrer, die früh morgens und oder am späten Abend fahren.
Blaue Brillengläser sind ideal im Winter in der Natur, allerdings ungeeignet für den Straßenverkehr.

Achten Sie beim Brillenkauf auf gute Qualität, denn so haben Sie lange etwas davon. Die beste Beratung finden Sie bei Ihrem Optikexperten.

Sportbrillen
Beste Sicht bei Bewegung und Sport
Damit Sie beim Sport nicht auf maximale Sehkraft und umfangreichen Schutz Ihrer Augen verzichten zu müssen, gibt es speziell angepasste Sportbrillen und Sportsonnenbrillen.
optische Sonnenbrille
Sonnenschutz für die Augen
Eine Sonnenbrille für den sonnigen Sommertag ist unabdingbar. Dank optischer Sonnenbrillen müssen auch Brillenträger nicht auf den Schutz der Augen vor UV-Licht verzichten.
Mehr als nur ein Blendschutz
Diese und mehr Vorteile bringen polarisierende Sonnenschutzgläser: klare Sicht, starke Kontraste und gutes Farbensehen. Wie das funktioniert?