Terminvereinbarung

Regionalität – Erfolgsfaktor Produktionsstandort

Heimische Produkte sind bei Herrn und Frau Österreicher seit Längerem sehr beliebt. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für andere Warengruppen – Brillen zum Beispiel. Ebenfalls steigt die Bereitschaft für „made in Austria“ mehr auszugeben. Man schätzt die Qualität und will faire Arbeitsbedingungen fördern. Dieses Konsumbewusstsein markiert ein Umdenken innerhalb unserer Gesellschaft: Weg von günstiger Masse und Menge, hin zum Besonderen und Wertvollen! Fünf österreichische Top-Unternehmen beweisen, dass es möglich ist, auch hierzulande wirtschaftlich zu produzieren.

Standort als Statement auch bei der Brillenproduktion

Der größte der heimischen Brillenproduzenten ist Silhouette International Schmied AG. Das Linzer Unternehmen produziert seit 1964 mittlerweile mit 800 Mitarbeitern zu 95 % für den Export. Kompromisslose Qualität hat oberste Priorität. Mittlerweile werden, in einem zusätzlich auf dem Werksgelände errichteten Gebäude, optische Gläser für die exakte Abstimmung mit Brillenfassungen erzeugt. Profundes Know-how und Innovationskraft finden ihren Niederschlag in der Spezialisierung auf die Verwendung von Hightech-Materialien, wie z.B. Titanlegierungen.
Dieser Schwerpunkt, die Wertschöpfung für die Region zu sichern, ist auch Teil der Unternehmensphilosophie der Familie Pomberger aus Bad Goisern. Vorort werden unter der Marke Johann von Goisern bereits in der 3. Generation laminierte Mehrschicht-Brillenfassungen aus Zelluloseacetat erzeugt. Das Erfolgsgeheimnis der oberösterreichischen Hersteller liegt in richtungsgebendem Design und sorgfältiger Produktionsoptimierung.

Steirische Design-Brillenmanufakturen haben auch international Erfolg

Hartberg, Steiermark, ist mittlerweile ein Zentrum für die Designbrillenerzeugung. Gleich drei innovative Unternehmen haben ihre Heimat in diesem oststeirischen Städtchen.

Designwerkstatt und Brillenproduktion Andy Wolf Eyewear stellt seit 2006 handgemachte Brillen her. Made in Austria bringt den Vorteil, jeden einzelnen Schritt der Wertschöpfungskette überblicken zu können und dadurch die Qualität des Produktes vom Design über die Produktion bis zur fertigen Brille im Geschäft gewährleisten zu können. Die einzelnen Wege des Produktes sind kurz und das schlägt sich in einem niedrigen CO2-Fußabdruck nieder. Dieses Umweltbewusstsein setzt sich im Einkauf der Grundmaterialien fort, sie stammen allesamt aus Europa.

Eine Idee, erdacht in einem verregneten Urlaub, führte zur Neuinterpretation des Nasenzwickers in der heimischen Brillenmanufaktur SEEOO von Gerald Lasnik. Die bügellosen Zwicker werden aus medizinischem Stahl hergestellt und thronen auf der Nase. Diese neuinterpretierten Lesehilfen erregten schnell internationale Aufmerksamkeit und wurden bereits zwei Monate nach Markteinführung mit dem Red-Dot-Design-Award ausgezeichnet. Innovative Lösungen wie schraubenlose Federscharniere und Handyhüllen, in denen die Zwicker verstaut werden können, kreisen um das Thema Lesebrillen und Lesehilfen.

Ein weiteres Unternehmen ist Edelweyes, das seit zehn Jahren mit Brillenfassungen aus Holz, Acetat und Metall die Optik- und Modewelt erobert. Heimatbezug ist dem Unternehmen wichtig. Österreichische Orte und Flüsse sind Namensgeber der Einzelstücke, die zu 100 % in Österreich gefertigt werden. Die Nähe zur Produktionsstätte sieht der Chef Robert Schnötzinger als unbedingt erforderlich an, um unmittelbar und spontan ins Design eingreifen zu können. Dadurch können Korrekturschleifen rasch erledigt werden und die Kreationen zügig finalisiert werden.

Österreichische Brillen machen auch international Furore

„Österreich war in den 1970ern eine Brillenweltmacht“, sagte der Wiener Brillenmacher Robert LaRoche, dessen Brillendesigns 2016 sogar eine Ausstellung im Museum Angewandter Kunst gewidmet war. Zwar ist jetzt das Geschäft mit Brillenfassungen in den Händen großer Konzerne, sind individuelle Brillen jedoch immer stärker gefragt.
Das reiche Angebot an in Österreich produzierter Brillenkreationen lassen nicht nur die Herzen österreichischer Brillenträger höher schlagen. Die leichteste Brille der Welt kommt aus dem Hause Silhouette in Linz. Auf Holz klopfen fällt leicht, wenn man eine Brille mit Holzbügeln trägt, deren Name eine Hommage an die Heimat Steiermark von Edelweyes ist. Topstars wie Rihanna, Bella Hadid und Cate Blanchett lieben ebenfalls das steirische Design und präsentieren international die Brillen von Andy Wolf.
Natürlich gibt es noch einige andere Produzenten in Österreich. Um nur ein paar zu nennen: der Tiroler Familienbetrieb Rolf Spectacles, der metallfreie Brillen aus Holz, Stein und Horn herstellt oder Gloryfy unbreakable, die unzerbrechliche Brille aus dem Zillertal.
Was alle genannten Unternehmen auszeichnet, ist die Verbindung von Kreativität und Innovationsgeist mit traditionellem Handwerk. Diese Besonderheit schätzen nicht nur österreichische Brillenträger.

Sonnenbrillen – Fashion mit Mehrwert

Ihre Sonnenbrillen ist gleichermaßen Modeaccessoire und Sonnenschutz - im Sommer wie auch im Winter. Worauf es beim Kauf einer neuen Sonnenbrille ankommt und welche verschiedenen Möglichkeiten es für 100 % UV-Schutz gibt erfahren Sie im ersten Step gerne hier bei scharfsinn2 und in weiterer Folge bei Ihrem OPTICON-Optiker in Ihrer Nähe.

Wie Brillengläser vor UV-Strahlung schützen

Auch an trüben Tagen sind unsere Augen UV-Strahlung ausgesetzt. Brillengläsern mit UV-Schutz verhindern eine Schädigung der Augen auch dann, wenn wir keine Sonnenbrille tragen.

Mit der optimalen Brille zum Gipfelsieg

Nicht nur die Muskeln werden beim Wandern belastet. Beim Erklimmen des Gipfels werden auch die Augen gefordert. Je höher man geht, desto wichtiger wird eine Wanderbrille mit ausreichend UV-Schutz.